Eingangsuntersuchung

Auf Grund der Anamnese hat die Therapeutin bereits erste Verdachtsdiagnosen im Kopf. Diese wird sie in der Eingangsuntersuchung genauer untersuchen und entweder ausschließen oder weiter eingrenzen. Welche Untersuchungen oder Tests dabei Anwendung finden, ist sehr unterschiedlich. Die wichtigsten „Instrumente“ sind dabei die Hände und die Augen der Therapeutin.

Darstellung der Wirbelsäule am Skelett mit Bandscheibenvorfall L4/L5 rechtsDie Untersuchung gleicht einem Puzzle-Spiel, bei dem die Therapeutin verschiedene Puzzle-Teile sammelt, um sie nach und nach zu einem Bild zusammenzusetzen. Bitte wundern Sie sich nicht, wenn die Therapeutin Ihnen während der Untersuchung noch keine Ergebnisse mitteilt. Die Puzzle-Teile sind isoliert betrachtet oftmals nicht sehr aussagekräftig, sondern ergeben erst am Ende ein Bild. Dieses Bild zeigt die Diagnose, die die Therapeutin mit Ihnen spätestens am Ende der ersten Sitzung besprechen wird.

Zu der Eingangsuntersuchung zählt auch die Probebehandlung. Grundsätzlich können Untersuchung und Behandlung in der Physiotherapie nicht scharf voneinander abgegrenzt werden, sondern gehen ineinander über. Durch die erste Behandlung, die auch Probebehandlung genannt wird, erhält die Therapeutin weitere Aussagen die Diagnose betreffen. Daher ist an die Untersuchung immer auch die erste Behandlung gekoppelt.